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<title>Anthropogen</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Anthropogen</span></h1>
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<p>Das <a href="Adjektiv" title="Adjektiv">Adjektiv</a> <b>anthropogen</b> (von <a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a> ἄνθρωπος <i>ánthrōpos</i> „Mensch“ mit dem Verbalstamm γεν- <i>gen-</i> „entstehen“, also „menschengemacht“) bezeichnet einen <a href="Terminus" title="Terminus">Fachbegriff</a> für vom Menschen verursachte Einflüsse, die direkt oder indirekt zu Veränderungen der Umwelt geführt haben,<sup id="cite_ref-SPE_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-SPE-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie für alles durch <a href="Mensch" title="Mensch">Menschen</a> Beeinflusste, Entstandene, Hergestellte oder Verursachte. Da sie nur in vom Menschen begründeten <a href="Zivilisation" title="Zivilisation">Zivilisationen</a> hergestellt werden, sind z. B. sowohl <a href="Kunststoff" title="Kunststoff">Kunststoffe</a> als auch die durch sie verursachte <a href="Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen" title="Plastikmüll in den Ozeanen">Verschmutzung der Meere</a> anthropogen.
</p><p>Aufgrund ihres grundsätzlich anderen Ansatzes im Umgang mit der Natur, bilden <a href="Naturvolk" title="Naturvolk">Naturvölker</a> und als „Ureinwohner“ bezeichnete, ursprüngliche Bewohner natürlicher oder naturnaher Lebensräume, in der Regel einen Gegenpol zu <a href="Profit" title="Profit">profitorientiert</a> handelnden Menschen aus <a href="Industriestaat" title="Industriestaat">industrialisierten Nationen</a>, da sie generell mehr Interesse am Erhalt einer funktionierenden Umwelt haben.
</p><p>Bei der Beurteilung, ob das Risiko für den <a href="Ende_der_Menschheit" title="Ende der Menschheit">Fortbestand menschlichen Lebens</a> auf dem Planeten eher aufgrund natürlicher Gefahren oder anthropogener Ursachen besteht, tendiert das <i>Future of Humanity Institute</i> der Universität Oxford – basierend auf einer Auswertung der letzten Jahrhunderte – dazu, die heutigen und zukünftigen anthropogenen Gefahren als gravierender zu bewerten.<sup id="cite_ref-EXR_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-EXR-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Anthropogene Veränderungen sind mit dem menschlichen Dasein untrennbar verbunden. Dies wurde über Jahrzehntausende der Menschheitsgeschichte entweder ignoriert oder hingenommen (Entstehung von Kulturlandschaften). In der Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Folgen der anthropogenen Veränderung die Menschen unmittelbar zu bedrohen und deren Gestaltung wurde in Europa und Nordamerika als politische Aufgabe wahrgenommen (z.&nbsp;B. Aufbau von Hygieneinfrastruktur in den Großstädten). In der Mitte des 20. Jahrhunderts trat der Aspekt der Naturnähe bei der Gestaltung zunehmend in den Vordergrund (<a href="Umweltschutz" title="Umweltschutz">Umweltschutz</a>, <a href="Kreislaufwirtschaft" title="Kreislaufwirtschaft">Kreislaufwirtschaft</a>). Am Anfang des 21. Jahrhunderts prägte besonders die Sorge um den Klimawandel die Bestrebungen, etwa durch Ersatz fossiler Energieträger.
</p><p>Der Einfluss des Menschen seit dem Gebrauch des Feuers, insbesondere aber seit der <a href="Industrialisierung" title="Industrialisierung">Industrialisierung</a> in den „<a href="Industriestaat" title="Industriestaat">Industrieländern</a>“ hat neben der <a href="Globale_Erw%C3%A4rmung" title="Globale Erwärmung">globalen Erwärmung</a> zu weiteren <a href="Globale_Umweltver%C3%A4nderungen_und_Zukunftsszenarien" title="Globale Umweltveränderungen und Zukunftsszenarien">weltweiten Veränderungen</a>, einschließlich der Schädigungen von <a href="%C3%96kosystem" title="Ökosystem">Ökosystemen</a> sowie einem Rückgang der <a href="Artenvielfalt" title="Artenvielfalt">Artenvielfalt</a> und damit der <a href="Biodiversit%C3%A4t" title="Biodiversität">Biodiversität</a> geführt. Aus diesem Grund wird diskutiert, diese Zeitspanne der menschlichen Einwirkungen <i><a href="Anthropoz%C3%A4n" title="Anthropozän">Anthropozän</a></i> (im Sinne von „durch menschliche Einflüsse geprägtes Zeitalter“) zu benennen.
</p><p>Die <a href="Digitale_Revolution" title="Digitale Revolution">Digitale Revolution</a> hat, wie die Industrialisierung, anthropogenen Ursprung und bildet die Grundlage für die Erschaffung neuer Technologien (wie z.&nbsp;B. <a href="Quantencomputer" title="Quantencomputer">Quantencomputer</a>), <a href="Mensch-Computer-Interaktion" title="Mensch-Computer-Interaktion">Interaktion zwischen Menschen und Computern</a> und <a href="K%C3%BCnstliche_Intelligenz" title="Künstliche Intelligenz">künstlicher Intelligenz</a>. Die Erschaffung einer <a href="Superintelligenz" title="Superintelligenz">Superintelligenz</a> könnte, nach Ansicht von <a href="Stephen_Hawking" title="Stephen Hawking">Stephen Hawking</a>, etwas Neues hervorbringen, das sich selbstlernend verbessert und eigenständig reproduziert.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Möglichkeit zur Kontrolle, rückt damit auch die <a href="Ende_der_Menschheit#Künstliche_Superintelligenz" title="Ende der Menschheit">Vernichtung der Menschheit durch solch eine künstliche Superintelligenz</a> in den Bereich einer denkbaren Entwicklung.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu den Risiken in diesem Bereich zählen unter anderem <a href="Lethal_Autonomous_Weapon_System" class="mw-redirect" title="Lethal Autonomous Weapon System">autonome Waffensysteme</a>, insbesondere, wenn diese sich menschlicher Kontrolle entziehen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="anthropogen_versus_natürlich"><span id="anthropogen_versus_nat.C3.BCrlich"></span><i>anthropogen</i> versus <i>natürlich</i></h2></div>
<p>Der Begriff <a href="Natur" title="Natur">Natur</a> wird verbreitet für die nicht menschengemachte Welt verwendet. Dieses Verständnis ist als <a href="Speziezismus" class="mw-redirect" title="Speziezismus">speziezistisch</a> und <a href="Anthropozentrisch" class="mw-redirect" title="Anthropozentrisch">anthropozentrisch</a> zu kritisieren. Daher ist der verbreitete Gebrauch von <i>natürlich</i> im Sinne von nicht-<i>anthropogen</i> mit Vorsicht anzuwenden.
</p><p>Viele Einflüsse auf die Umwelt können sowohl anthropogen als auch natürlich bedingt sein, wobei eine eindeutige Abgrenzung nicht immer möglich ist. So kann ein Waldbrand beispielsweise sowohl durch Menschen als auch durch eine natürliche Ursache (z.&nbsp;B. <a href="Blitzschlag" class="mw-redirect" title="Blitzschlag">Blitzschlag</a>) verursacht worden sein. Bereits im menschlichen Gebrauch des Feuers kann der Beginn des <a href="Anthropoz%C3%A4n" title="Anthropozän">Anthropozäns</a> gesehen werden. Nach einem anthropogenen Eingriff kann der 'natürliche' Zustand prinzipiell nicht wieder hergestellt werden, es kann allenfalls eine Naturnähe (<a href="Hemerobie" title="Hemerobie">Hemerobie</a>) erreicht werden.
</p><p>Grundsätzlich übt jede Form von Leben einen Einfluss auf seine Umwelt aus. Es müssen die Grundlagen für den <a href="Stoffwechsel" title="Stoffwechsel">Stoffwechsel</a> entnommen und Endprodukte des Stoffwechsels in diese abgegeben werden. Alle Organismen beeinflussen dadurch das sie umgebende Milieu. Es kommen aber auch gezielte Vorgänge vor, etwa das Ausscheiden von Hemmstoffen, die Konkurrenten behindern. Soziale Tiere errichten Staaten und Bauten. Die menschlich verursachte Veränderung der Umwelt kann in diesem Sinne ebenfalls als <i>natürlich</i> angesehen werden und wird es vielfach auch, z.&nbsp;B. werden ländliche <a href="Kulturlandschaft" title="Kulturlandschaft">Kulturlandschaften</a> häufig als erholsame Natur wahrgenommen. Originär anthropogen ist jedoch der Einsatz zusätzlicher <a href="Energietr%C3%A4ger" title="Energieträger">Energieträger</a>, die über den <a href="Grundumsatz" title="Grundumsatz">Grundumsatz</a> hinausgehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ein_anderer_Ansatz:_Natürvölker_und_Ureinwohner"><span id="Ein_anderer_Ansatz:_Nat.C3.BCrv.C3.B6lker_und_Ureinwohner"></span>Ein anderer Ansatz: Natürvölker und Ureinwohner</h2></div>

<p>Im Umgang mit der Natur, bilden Naturvölker und <a href="Indigenes_Volk" class="mw-redirect" title="Indigenes Volk">Indigene</a> oftmals einen Gegenpol zu <a href="Profit" title="Profit">profitorientiert</a> handelnden Menschen. Anders als in weiten Teilen der „<a href="Westliche_Welt" title="Westliche Welt">Westlichen Welt</a>“, setzen sich diese Gesellschaften für den <a href="Naturschutz" title="Naturschutz">Naturschutz</a> ein, um auch ihre angestammten Lebensräume zu schützen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Da es auch unterschiedliche Möglichkeiten gibt, <a href="Naturschutz" title="Naturschutz">Naturschutz</a> zu definieren, kam es jedoch immer wieder vor, dass Menschen, die ihre eigene <a href="Zivilisation" title="Zivilisation">Zivilisation</a> als überlegen betrachteten, Ureinwohner aus ihren angestammten Gebieten vertrieben, wie beispielsweise die <a href="Amerikanische_Ureinwohner" class="mw-redirect" title="Amerikanische Ureinwohner">Native Americans</a> nach der Gründung des <a href="Yellowstone-Nationalpark" title="Yellowstone-Nationalpark">Yellowstone-Nationalparks</a> in den 1870er Jahren.<sup id="cite_ref-NPS_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-NPS-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anthropogene_Veränderungen_der_Umwelt"><span id="Anthropogene_Ver.C3.A4nderungen_der_Umwelt"></span>Anthropogene Veränderungen der Umwelt</h2></div>

<p>Stoffliche anthropogene Belastungen werden auch <a href="Umweltverschmutzung" title="Umweltverschmutzung">Umweltverschmutzung</a> genannt, ein Teil der stofflichen und physikalischen Belastungen fällt dagegen unter den Begriff Immissionsbelastung.
Anthropogene Einflüsse, die zur Veränderung der Umwelt führen sind vielfältig, folgende zählen dazu:<sup id="cite_ref-SPE_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-SPE-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Freisetzung diverser Stoffe in die Umwelt, z.&nbsp;B. <a href="Mikroplastik" title="Mikroplastik">Mikroplastik</a>, aber auch <a href="Luftverschmutzung" title="Luftverschmutzung">Luftverschmutzung</a></li>
<li>Klimatische Veränderungen, einschließlich der <a href="Globale_Erw%C3%A4rmung" title="Globale Erwärmung">globalen Erwärmung</a> und der daraus resultierende <a href="Meeresspiegelanstieg_seit_1850" title="Meeresspiegelanstieg seit 1850">Anstieg des Meeresspiegels</a>, sowie die Erwärmung des <a href="Grundwasser" title="Grundwasser">Grundwassers</a></li></ul>
<p>Die Voraussetzung für die genaue Erfassung des Umfangs anthropogener Einflüsse erfassen zu können, ist die Kenntnis des natürlichen Ausgangszustandes. Belastungen, die sich negativ auf die Umwelt auswirken, können auf unterschiedliche Weise entstanden sein, hierzu zählen:<sup id="cite_ref-SPE_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-SPE-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Wirtschaftlichkeit (auch im Hinblick auf Ziele wie Gewinnmaximierung)</li>
<li>Fehlen technischer Alternativen (betrifft Anlagen und Verfahrenstechnik)</li>
<li>Politische Vorgaben (einschließlich fehlender Vorgaben, z.&nbsp;B. hinsichtlich <a href="Geplante_Obsoleszenz" title="Geplante Obsoleszenz">geplanter Obsolenz</a>)</li>
<li>Individualverhalten im kulturellen Kontext (<a href="Wegwerfgesellschaft" title="Wegwerfgesellschaft">Wegwerfgesellschaft</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mikroplastik_als_Beispiel_eines_anthropogenen_Umweltproblems">Mikroplastik als Beispiel eines anthropogenen Umweltproblems</h3></div>
<p>Kunststoffe sind sehr resistent gegenüber Umwelteinflüssen und können nicht biologisch abgebaut werden. Insbesondere <a href="Mikroplastik" title="Mikroplastik">Mikroplastik</a> konnte mittlerweile überall auf der Erde nachgewiesen werden; man fand es an der Meeresoberfläche, in Sedimenten der <a href="Tiefsee" title="Tiefsee">Tiefsee</a> sowie in entlegenen <a href="Arktis" title="Arktis">Arktisregionen</a>. Entsprechend einer Studie des <a href="Alfred-Wegener-Institut" title="Alfred-Wegener-Institut">Alfred-Wegener-Instituts</a>, werden kleinste Mikroplastikteilchen sogar über die Luft transportiert und gelangen anschließend durch Schneefall oder Regen zurück auf die Erde, wie durch die Analyse von Schneeproben nachgewiesen werden konnte.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mittlerweile gilt Mikroplastik als hochaktuelles, anthropogenes Umweltproblem und ist Gegenstand aktueller Forschungsprojekte. Studien ergaben unter anderem, dass sechs bis zehn Prozent der weltweiten Kunststoffproduktion in den Weltmeeren landen, wo sich größere Plastikteile zersetzen und zu Mikroplastik werden.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch die Auswirkungen von Mikroplastik auf landwirtschaftlich genutzten Flächen werden mittlerweile wissenschaftlich erforscht.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Anthropogenen_Umwelteinwirkungen_ohne_negative_Folgen">Anthropogenen Umwelteinwirkungen ohne negative Folgen</h3></div>
<p>Nicht alle anthropogenen Belastungen wirken sich negativ aus, bzw. führen zur Verringerung der <a href="Biotopvielfalt" title="Biotopvielfalt">Biotop-</a> oder <a href="Artenvielfalt" title="Artenvielfalt">Artenvielfalt</a>. Fehlt die eindeutig negative Auswirkung, so werden auch die Bezeichnungen Umweltbeanspruchung, Umweltinanspruchnahme oder Umwelteinwirkung verwendet.
</p><p>In manchen Fällen entstehen durch extensive menschliche Nutzung zudem <a href="Kulturlandschaft" title="Kulturlandschaft">Kulturlandschaften</a>, die Lebensräume in Form von unterschiedlichen Biotopen beherbergen. So ist etwa der Fortbestand der artenreichen <a href="Magerrasen" title="Magerrasen">Magerrasen</a>, <a href="Almwiese" class="mw-redirect" title="Almwiese">Almwiesen</a> oder <a href="Heide_(Landschaft)" title="Heide (Landschaft)">Heide</a> auf die Nutzung durch den Menschen angewiesen. Darüber hinaus können menschliche Eingriffe, die sich negativ auf die Umwelt auswirken, zumindest teilweise durch <a href="Renaturierung" title="Renaturierung">Renaturierung</a> (z.&nbsp;B. von <a href="Flie%C3%9Fgew%C3%A4sser" title="Fließgewässer">Fließgewässern</a>) abgemindert werden.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beispiele_für_die_Verwendung_des_Begriffs"><span id="Beispiele_f.C3.BCr_die_Verwendung_des_Begriffs"></span>Beispiele für die Verwendung des Begriffs</h2></div>
<p>Die Bezeichnung <i>anthropogen</i> wird häufig in Verbindung mit menschlichen Eingriffen in die Umwelt sowie für vom Menschen verursachte <a href="Umweltproblem" title="Umweltproblem">Umweltprobleme</a> gebraucht, beispielsweise:
</p>
<ul><li><i>anthropogene Aufschüttung</i> (<a href="Deponie" title="Deponie">Deponie</a>),<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Anthropogene <a href="Bodenerosion" title="Bodenerosion">Bodenerosion</a></i></li>
<li><i><a href="Anthropogenes_Biom" title="Anthropogenes Biom">Anthropogenes Biom</a></i> bzw. <i><a href="Anthropogene_Landschaft" class="mw-redirect" title="Anthropogene Landschaft">anthropogene Landschaft</a></i><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Eutrophierung#Anthropogene_Eutrophierung" title="Eutrophierung">Anthropogene Eutrophierung</a></i></li>
<li><i><a href="Anthropogenetische_Geomorphologie" title="Anthropogenetische Geomorphologie">Anthropogenetische Geomorphologie</a></i> (Erdoberflächenstruktur)</li>
<li><i>Anthropogene <a href="Masse_(Physik)" title="Masse (Physik)">Masse</a></i>, die Summe des Gewichts aller von Menschen hergestellten Dinge;<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> diese könnte mit der errechneten 1 Billion <a href="Tonne_(Einheit)" title="Tonne (Einheit)">Tonnen</a> nach einer in Israel erstellten und im Dezember 2020 in „<a href="Nature" title="Nature">Nature</a>“ veröffentlichten Studie<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2020 erstmals die Summe des Gewichts der <a href="Biomasse" title="Biomasse">Biomasse</a> auf der Erde übersteigen<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Fl%C3%BCchtige_organische_Verbindungen#Anthropogene_Quellen" title="Flüchtige organische Verbindungen">Anthropogene Quellen</a></i> (flüchtiger <a href="Chemische_Verbindung" title="Chemische Verbindung">organischer Verbindungen</a>)</li>
<li><i>Anthropogene Strahlenbelastung</i> durch <a href="Kernwaffentest" title="Kernwaffentest">Kernwaffentests</a> und <a href="Reaktorunfall" class="mw-redirect" title="Reaktorunfall">Reaktorunfälle</a></li>
<li><i><a href="Anthropogener_Treibhauseffekt" class="mw-redirect" title="Anthropogener Treibhauseffekt">Anthropogener Treibhauseffekt</a></i><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i><a href="Anthropogene_Umweltbelastung" class="mw-redirect" title="Anthropogene Umweltbelastung">Anthropogene Umweltbelastung</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="%C3%9Cbernutzung" title="Übernutzung">Übernutzung</a> (Raubbau)</li>
<li><a href="Meeresspiegelanstieg_seit_1850" title="Meeresspiegelanstieg seit 1850">Meeresspiegelanstieg seit 1850</a></li>
<li><a href="Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen" title="Plastikmüll in den Ozeanen">Plastikmüll in den Ozeanen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/anthropogen" class="extiw external" title="wikt:anthropogen">Wiktionary: anthropogen</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-SPE-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-SPE_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPE_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-SPE_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/anthropogene-einfluesse/776"><i>Lexikon der Geowissenschaften: anthropogene Einflüsse</i></a> Spektrum, aufgerufen am 9. November 2021</span>
</li>
<li id="cite_note-EXR-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-EXR_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.existential-risk.org/faq.html"><i>Existential Risk. Threats to humanity’s future</i> (englisch)</a> <a href="University_of_Oxford" title="University of Oxford">University of Oxford</a>, aufgerufen am 9. November 2021</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.huffpost.com/entry/artificial-intelligence_b_5174265"><i>Transcending Complacency on Superintelligent Machines</i> (englisch)</a> <a href="Huffpost" title="Huffpost">Huffpost</a>, aufgerufen am 9. November 2021</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://medium.com/digital-diplomacy/history-warns-of-the-deadly-threat-to-humanity-from-artificial-intelligence-e08eccfc9a5f"><i>History Warns of the Deadly Threat to Humanity from Artificial Intelligence</i> 2020 by George J. Ziogas (englisch)</a> Digital Diplomacy, aufgerufen am 9. November 2021</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hrw.org/report/2020/08/10/stopping-killer-robots/country-positions-banning-fully-autonomous-weapons-and#"><i>Stopping Killer Robots. Country Positions on Banning Fully Autonomous Weapons and Retaining Human Control (englisch)</i></a> <a href="Human_Rights_Watch" title="Human Rights Watch">Human Rights Watch</a> am 10. August 2020, aufgerufen am 9. November 2021</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gfbv.de/de/zeitschriftfuervielfalt/archiv/290-indigener-umweltschutz/indigene-voelker-und-naturschutz-waechter-ueber-die-natur/"><i>Indigene Völker und Naturschutz: Wächter über die Natur.</i></a> <a href="Gesellschaft_f%C3%BCr_bedrohte_V%C3%B6lker" title="Gesellschaft für bedrohte Völker">Gesellschaft für bedrohte Völker</a>, abgerufen am 2. November 2025</span>
</li>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bund.net/meere/mikroplastik/"><i>Mikroplastik und andere Kunststoffe – eine große Gefahr für unsere Umwelt</i></a> BUND, aufgerufen am 9. November 2021</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/mikroplastik-im-meer-wie-viel-woher"><i>Mikroplastik und andere Kunststoffe – eine große Gefahr für unsere Umwelt</i></a> <a href="Umweltbundesamt_(Deutschland)" title="Umweltbundesamt (Deutschland)">Umweltbundesamt</a>, aufgerufen am 9. November 2021</span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/fluesse/gewaesserrenaturierung-start"><i>Renaturierung von Fließgewässern</i></a> <a href="Umweltbundesamt_(Deutschland)" title="Umweltbundesamt (Deutschland)">Umweltbundesamt</a>, aufgerufen am 9. November 2021</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Lange, Klaus Knödel: <cite style="font-style:italic">Handbuch zur Erkundung des Untergrundes von Deponien und Altlasten</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>8</span>: <i>Erkundungspraxis</i>. Springer, 2002, ISBN 3-540-43683-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>45<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>ff</span>. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=t1vzBQAAQBAJ&amp;pg=PA45#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Anthropogen&amp;rft.au=Gerhard+Lange%2C+Klaus+Kn%C3%B6del&amp;rft.btitle=Handbuch+zur+Erkundung+des+Untergrundes+von+Deponien+und+Altlasten&amp;rft.date=2002&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3540436839&amp;rft.pages=45+ff.&amp;rft.pub=Springer&amp;rft.volume=Band+8%3A+Erkundungspraxis" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Der Spiegel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/anthropozaen-kuenstlich-hergestellte-produkte-ueberwiegen-erstmals-die-masse-aller-lebewesen-weltweit-a-9f577654-7140-4199-a20f-39fcb30e78fa"><i>Anthropozän: Künstlich hergestellte Produkte überwiegen erstmals die Masse aller Lebewesen weltweit – Der Spiegel – Wissenschaft.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14.&nbsp;Dezember 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAnthropogen&amp;rft.title=Anthropoz%C3%A4n%3A+K%C3%BCnstlich+hergestellte+Produkte+%C3%BCberwiegen+erstmals+die+Masse+aller+Lebewesen+weltweit+%E2%80%93+Der+Spiegel+%E2%80%93+Wissenschaft&amp;rft.description=Anthropoz%C3%A4n%3A+K%C3%BCnstlich+hergestellte+Produkte+%C3%BCberwiegen+erstmals+die+Masse+aller+Lebewesen+weltweit+%E2%80%93+Der+Spiegel+%E2%80%93+Wissenschaft&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fwissenschaft%2Fmensch%2Fanthropozaen-kuenstlich-hergestellte-produkte-ueberwiegen-erstmals-die-masse-aller-lebewesen-weltweit-a-9f577654-7140-4199-a20f-39fcb30e78fa&amp;rft.creator=Der+Spiegel&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
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</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunk.de/globaler-fussabdruck-des-menschen-mehr-beton-als-baeume.676.de.html?dram:article_id=489067"><i>Globaler Fußabdruck des Menschen – Mehr Beton als Bäume.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 14.&nbsp;Dezember 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AAnthropogen&amp;rft.title=Globaler+Fu%C3%9Fabdruck+des+Menschen+%E2%80%93+Mehr+Beton+als+B%C3%A4ume&amp;rft.description=Globaler+Fu%C3%9Fabdruck+des+Menschen+%E2%80%93+Mehr+Beton+als+B%C3%A4ume&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.deutschlandfunk.de%2Fglobaler-fussabdruck-des-menschen-mehr-beton-als-baeume.676.de.html%3Fdram%3Aarticle_id%3D489067">&nbsp;</span></span>
</li>
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</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Gunnar Möller: <cite style="font-style:italic">CO<sub>2</sub>-Emissionshandel in der Handelsperiode 2008–2012</cite>. Diplomica Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-8366-6112-6, 2.1.1. anthropogener Treibhauseffekt und seine Auswirkungen, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>5</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=-TRtAQAAQBAJ&amp;pg=PA5#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abookitem&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Anthropogen&amp;rft.atitle=2.1.1.+anthropogener+Treibhauseffekt+und+seine+Auswirkungen&amp;rft.au=Gunnar+M%C3%B6ller&amp;rft.btitle=CO2-Emissionshandel+in+der+Handelsperiode+2008-2012&amp;rft.date=2008&amp;rft.genre=bookitem&amp;rft.isbn=9783836661126&amp;rft.pages=5&amp;rft.place=Hamburg&amp;rft.pub=Diplomica+Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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